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Traurige Mitteilung

In dieser Woche erfuhren wir vom Tod von Sr. Liliane Juchli.

Sr. Liliane Juchli ist eine wichtige Identifikationsfigur, eine Pionierin, ein Vorbild für viele Pflegenden. Ihre Publikationen und Werke haben Generationen von ihnen beeinflusst.  Die Menschenwürde stand im Mittelpunkt ihrer Anliegen und Lehren. Eine ganzheitliche Herangehensweise an die Pflege und die Aufmerksamkeit für pflegende Angehörige ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Werk, welches noch immer eine sehr zeitgemäße Orientierung bietet. Sie zeigte, dass Pflege in verschiedenen Funktionen und auf verschiedene Weise geleistet werden kann.
Das von Juchli geschriebene Standardwerk (in Fachkreisen "Die Juchli" genannt) und die von ihr entwickelten ATL sind in der ganzen Schweiz bekannt.
Seit Juni 2014 ist das Gesamtwerk von Liliane Juchli in der Bibliothek von Schwester Liliane Juchli in Siebnen (SZ) der Öffentlichkeit zugänglich: Bücher, veröffentlichte Monographien, Anthologien mit einem ihrer Artikel, eine Sammlung ihrer Fachartikel seit 1980, alle ihre Vorträge seit 1979, eine vollständige Fotosammlung ihres Werkes, ein digitales Archiv mit Video- und Audioaufnahmen, verschiedene Leihgaben von ihr und aus dem Kloster Ingenbohl. 
Ihr Tod im Haus der Pflege in Bern erinnert uns an die Bedeutung der Pflege am Lebensende. Die Pflege hochbetagter Menschen darf als "Intensiv-Pflege" bezeichnet werden. Hier kann die ganze Bandbreite der Fähigkeiten einer Pflegefachperson zum Ausdruck gebracht werden. Eine Absicht, die Sr. Liliane Juchli sehr am Herzen liegt. Mögen die Flamme und der Geist der Pioniere weiterleben, wachsen und es jeder Pflegefachperson ermöglichen, selbst ein wahrer Leader zu sein.