Referentinnen und Referenten

in chronologischer Reihenfolge

Kirsten N. Corazzini PhD, FGSA

ist Professorin an der Duke University School of Nursing, Fakultäts-Stamm-Mitglied, Duke Center of Excellence in Geriatric Nursing und Senior Fellow, Duke University Center für Altersstudien und menschliche Entwicklung. Dr. Corazzini erwarb ihren Bachelor-Abschluss in Experimentelle Psychologie im Bryn Mawr College und ihren Doktortitel in Gerontologie in der McCormack Graduate School of Policy Studies an der University of Massachusetts-Boston. Der Schwerpunkt von Dr. Corazzinis Forschung liegt auf der Verbesserung der Pflegeergebnisse von chronisch kranken älteren Erwachsenen in Pflegeheimen, durch Optimierung des Pflegemanagements, insbesondere der RN-Delegation und der effektiven RN-LPN-NA-Kooperation.

Adaptive Leadership ist ein Mittel zur Erleichterung der organisatorischen Reaktion auf Herausforderungen, die inhärent komplex, mit unbekannten Lösungen sind. Formale Organisationsleiter, die adaptive Leaders sind, unterscheiden zwischen technischen und adaptiven Herausforderungen und unterstützen die adaptiven Prozesse, welche von den betroffenen Mitarbeitern ausgeführt werden müssen. Die Umwandlung von Langzeit-Pflegehäusern hin zur Bereitstellung qualitativ hochwertiger, personenzentrierter Betreuung, erfordert eine anpassungsfähige Führung, um den Bewohnern und Familien die Möglichkeit zu geben, mit den Mitarbeitern zusammenzuarbeiten und zu erkennen, dass nur diejenigen, die auf der Pflegestation arbeiten, diese neuen Planungsformen gemeinsam entwickeln und entsprechende Pflege anbieten können.

Jeremy Grivel ist Doktor in Neurowissenschaften, Leiter des Forschungslabors der Sektion Sucht-Medizin am CHUV und Experte in Hirnfunktionen und der Umwelteinflüsse auf das Verhalten.

Yves François ist Psychologe, spezialisiert in systemischer Ansatz und therapeutischer Hypnose, Team Supervisor und Experter in einflussreiche Kommunikation.
Gemeinsam stützen sich diese beiden „change makers“ auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Neurowissenschaften und der Sozial-Psychologie bei der Entwicklung von Strategien zur Verhaltensänderung.
Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien ermöglichen heute die Entwicklung neuer Kommunikationsarten, Formen der Beeinflussung und der Führung. Weit weg von der herkömmlichen Führung durch Autorität und Belohnung, die wenig wirkungsvoll oder sogar kontraproduktiv ist, sind normative Wirkung und veränderte Umgebung oder die Beeinflussung der Aufmerksamkeit, geeignete Werkzeuge zur Verhaltensänderung und der Attitüden.



Howard Catton

Direktor Gesundheitspolitik und Pflege, Internationales Komitee der Krankenpflege
Howard Catton erhielt sein Krankenpflegediplom 1988 (GB) und arbeitete in verschiedenen Funktionen in der Pflege in England und den USA. Er studierte Sozialpolitik (Bsc Econ - Cardiff) und Arbeitsbeziehungen (MA - Warwick). Aktiv im Management von Veränderungsprozessen (NHS - GB), von 2005 bis 2015 Leiter Politik und Internationales am Royal College of Nursing (GB), Howard Catton wurde auf die Liste der Top 100 Führungspersonen (Health Service Journal) nominiert . Im April 2016 übernahm er die Position des Direktors Gesundheitspolitik und Pflege. In dieser Funktion ist er für die Weiterentwicklung der ICN-Strategien in Bezug auf Fachkräfte, Bildung, Gesetzgebung, pflegerische Versorgung und Gesundheitspolitik zuständig.

Barbara Artmann

CEO Künzli SwissSchuh AG. Barbara Artmann hat ein Studium in Psychologie und Betriebswirtschaft. Sie arbeitete vorerst im Marketing, war Senior Consultant bei Mc Kinsey & Company, Geschäftsführerin von einem Verlag für Jugend- und Lifestylemaganzin und in leitenden Positionen bei Zürich-Versicherung und UBS. 2004 übernahm Frau Artmann Künzli SwissSchuh als MBI.

Den einen richtigen Weg gibt es nicht. Geht-nicht gibt’s auch nicht. Finden Sie Ihren Weg!

Jacqueline Holzer Prof. Dr.

Studiengangleiterin BA Theater, Darstellende Künste und Film, Zürich Hochschule der Künste.
Vor der Tätigkeit an der Zürcher Hochschule der Künste arbeitete Jacqueline Holzer zehn Jahre an der Hochschule Luzern - Wirtschaft als Dozentin für Kommunikationswissenschaft(en).
Ihre Forschungsinteressen gelten der Innovation, Kulturanalyse und Wissenschaftsforschung. Heute ist sie neben der Tätigkeit als Studiengangsleiterin BA Theater Teil eines Forschungsprojektes, dass sich mit dem Transfer kreativer Modelle im Theater auf die Unternehmenswelt beschäftigt.

„If we think we already know what is out there, we will almost surely miss much of it.“ (Jane Bennett, 2010, xv)
To be alive is to be waiting „for someone or something that, in order to happen […] must exceed and surprise every determinate anticipation.“ (Derrida, zit. in Jane Bennett, 2010, 32)

Simon Kurt

Social Media Consultant und Content-Produzent bei Digitale Massarbeit. Weil er an der Kunstfachhochschule nicht angenommen wurde, studierte Simon Kurt in Fribourg Medien- und Kommunikationswissenschaften. Weil er danach keinen spannenden Job fand, gründete er vor fünf Jahren die Agentur  "Digitale Massarbeit“, eine Agentur für Videoproduktionen, Fotografie und massgeschneiderte Social-Media-Beratung.

Content is king, dialog is everything.

Roger Staub MPH, MAE

Geschäftsleiter Schweizerische Stiftung Pro Mente Sana
Roger Staub, Sekundarlehrer phil.II hat 1985 die Aids-Hilfe Schweiz mitbegründet. Ab 1986 war er im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) mit der Koordination der STOP AIDS-Kampagne beauftragt. Weitere Stationen: Delegierter für Aids-Fragen des Kantons Zürich, Concordia Krankenversicherung Luzern, Polizeidepartement der Stadt Zürich, expo.02. Ab 2002 leitete er die Sektion Aids im BAG. Von 2002 bis 2016 im BAG tätig (Leiter der Sektion Aids, stv. Abteilungsleiter Übertragbare Krankheiten).

Augenhöhe heisst für mich, Kranke und Betroffene als Subjekte ihrer eigenen Gesundheit ernst zu nehmen.

Diomira Sloksnath

Peer im Sanatorium Kilchberg

Diomira Sloksnath, Gymnastiklehrerin und Führungsfachfrau hat viele Jahre in der Rehaklinik Valens gearbeitet. Später hat sie eine Bibliothek geleitet, Schulturnen in Integrationsklassen unterrichtet und war Mitglied der Schulpflege Oberrieden. 2008 wegen Depression in stationärer Behandlung, Wiedereinstieg ins Arbeitsleben als Sicherheitsbeauftragte der Flughafenpolizei. 2015/16 Peer Weiterbildung Pro Mente Sana. Seit 2016 als Peer im Sanatorium Kilchberg angestellt.

„Wenn ich als Peer arbeite, bringe ich nicht nur meine Betroffenheit ein, sondern mich als ganzer Mensch mit meinen Kompetenzen und Erfahrungen.“

Paule Bourret

Universitätsklinik Montpellier

Paule Bourret, Krankenschwester, Doktor der Soziologie, ist Leiterin Weiterbildung der Gesundheit beim IFCS CHU (Institut für die Kaderausbildung im Centre Hospitalier Universitaire) von Montpellier und verantwortlich für einen Master „Arbeitsanalyse und Kompetenzentwicklung" CNAM (Conservatoire national des arts et métiers) in Paris.

Was tut das Gesundheitskader im Alltag? Welches ist die genaue Art ihrer Tätigkeit? Welchen Platz besetzen sie in der Krankenhausorganisation? Während einiger Monate begleitete Paule Bourret die Kader des Gesundheitspersonals in einer Universitätsklinik, um Antworten auf diese Fragen zu erhalten. Sie zeigt ihre Praktiken auf, die oft übersehen werden, obwohl sie für das Funktionieren der Pflegeleistungen wesentlich sind.

Netzwerk Pflege Schweiz

Kathrin Horlacher MNS

Leiterin Projekte Patientenprozess, Direktion Pflege & MTTB am UniversitätsSpital Zürich und Vizepräsidentin IG Swiss ANP.
Praxisjahre als Pflegefachfrau wie auch Berufsschullehrerin für Pflege.

Stefan Kunz PhD, MSc, BSc (Hons)
Präsident (ad interim) des Schweizerischen Vereins für Pflegewissenschaft - VFP
Dozent mit Forschungsauftrag SUPSI (Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana) DEASS (Dipartimento economia aziendale, sanità e sociale)

Regula Lüthi MPH

Präsidentin Swiss Nurse Leaders, Direktorin Pflege, MTD, Soziale Arbeit, Universitäre Psychiatrische Kliniken UPK Basel. Regula Lüthi war zuvor über 10 Jahre Pflegedirektorin bei den Psychiatrischen Diensten Thurgau.

 

 

 

Helena Zaugg MLaw, RN, MAS

Präsidentin SBK Schweiz, FA Intensivbehandlung, Lehrerin für Krankenpflege. Helena Zaugg hat rund 10 Jahre praktische Erfahrung in verschiedenen Schweizer Spitälern, Schwerpunkt Intensivbehandlung und danach 20 Jahre Lehrtätigkeit, zuletzt an der Berner Fachhochschule.